ntstehungsgeschichte der Kirche „Zur Dreimal Wunderbaren Mutter Gottes“

Der Beginn

Im Jahr 1876 wurde die Pfarre St. Johannes Evangelist und 1901 die Pfarre St.Anton von Padua errichtet, die vor dem Ersten Weltkrieg insgesamt rund 160.000 Katholiken zu betreuen hatten.
Es fehlte an Gottesdienststätten und an Planposten für Seelsorger. Die Errichtung von Notgottesdienststätten sollte hier Abhilfe schaffen. An der Stelle der heutigen Pfarrkirche stand eine kleine, nur 20m² große, der Mater admirabilis geweihte Kapelle. Josef Ottinger sollte hier den Grundstein für die Seelsorge, für eine künftige Pfarre legen.

JOSEF OTTINGER wurde am 21.Oktober 1886 in Wien geboren und war zunächst als Bankbeamter tätig. Geprägt von dem Erlebnis des Erste Weltkrieges, an dem er als Soldat teilgenommen hatte, begann er als Spätberufener Theologie zu studieren und wurde am 15.Juli 1928 zum Priester geweiht. Mit 1. Feber 1932 wurde er dann zum Kirchendirektor der in der Pfarre St.Anton von Padua gelegenen Kapelle zur Dreimal wunderbaren Mutter Gottes in Wien X, Buchengasse 108, ernannt. Die Kapelle und die Wohnung waren aber leider in desolatem Zustand und mussten erst wieder benutzbar gemacht und einige Kirchengeräte neu angeschafft werden.
Aber schon am 15. März konnte die erste Heilige Messe in der Kapelle gefeiert werden. Da der Fassungsraum für die immer größer werdende Zahl der Gottesdienstbesucher bald nicht mehr ausreichte, wurde noch im selben Jahr eine Erweiterung nötig. Die vergrößerte Kapelle wurde am 14.August 1932 durch Kanonikus Josef Wagner geweiht, am Tag darauf wurde ein feierlicher Dankgottesdienst gehalten.

Da noch ein Bild der Dreimal wunderbaren Mutter Gottes fehlte, ließ Kirchendirektor Ottinger ein Marienbild nach dem in der Basilika Santa Maria Maggiore in Rom befindlichen Gnadenbild malen. Am 1.Oktober 1932 wurde das Altarbild feierlich eingeholt.
Leben zog in die Pfarre ein: bis Ende des Jahres konnten 12000 Kommunionen gespendet werden.

Kirchbau in schwerer Zeit

Das Jahr 1933 brachte große Probleme und neue Belastungen. Die vergrößerte Kapelle genügte den seelsorgerlichen Bedürfnissen nicht mehr und erwies sich überdies sehr rasch wieder als baufällig. Man musste an einen Neubau denken. Der Bau eines vollständigen Gotteshauses schien nicht möglich, weil die Kosten in der Zeit der großen Arbeitslosigkeit nicht aufzubringen gewesen wären. So wurde der Plan zu einem etappenweisen Kirchenbau gefasst.

In einer ersten Bauphase sollte der Altarraum errichtet werden, der bis zur Vollendung des zweiten Bauabschnittes als Kirche dienen sollte. Kardinal Innitzer zeigte großes Verständnis für den Kirchenbau.
Am 26.11. erfolgte die Kirchenweihe und die Altarkkonsekration durch Kardinal Innitzer. In das Sepulcrum des aus Marmor gefertigten Hochaltars wurden die Reliquien der hl. Märtyrer Honoratus und Floridus versenkt. Damit war der erste Bauteil fertiggestellt, der zweite, der das eigentliche Kirchenschiff und den Turm umfassen sollte, konnte nicht mehr begonnen werden. Er sollte auf dem noch immer unverbauten Grundstück Ecke Buchengasse-Van der Nüll Gasse errichtet werden.

Mühsamer Weg zum Erfolg

Den größten Teil der für den Kirchenbau erforderlichen Mittel brachte Kirchendirektor Ottinger selbst auf.
Im Lauf des Jahres 1934 konnte der Hochaltar fertiggestellt werden, für den die Statuen der vier Evangelisten, ein großes Kreuz, Engelsfiguren und ein Tabernakel angeschafft wurden. Weiters wurden Kirchenbänke, eine große Krippe, ein Baldachin, Kirchenfahnen, Paramente und vier Holzaltäre für die Feier des Fronleichnamsfestes erworben.

Am 18.März 1934 wurde ein Marienbild, eine Schwarze Madonna nach dem Gnadenbild von Tschenstochau, geweiht und in der Kirche angebracht. Das neu erworbene Orgelharmonium wurde am 19.Mai gesegnet.
Von Anfang an schenkte der Seelsorger der würdigen Feier des Gottesdienstes besonderes Augenmerk.
Eine weitere Ausgestaltung erfuhr die Kirche im Jahr 1936 durch das Einsetzen von Glasfenstern. Sie stellen den hl. Josef, den hl. Antonius, die Schmerzensmutter, Mariä Verkündigung, die Flucht nach Ägypten und die Krönung Mariens dar und wurden von Wohltätern der Pfarre gestiftet. Das große Fenster über dem Kirchenportal stiftete Kirchendirektor Ottinger als Erinnerungszeichen der Dreimal wunderbaren Mutter Gottes.

Am 21.August 1938 wurde das heutige Altarbild geweiht. Dieses auf Kupfer gemalte Marienbild ist ein Werk von Prof. Zimmermann.
Während des Krieges erfuhr die Kircheneinrichtung eine weitere Vervollständigung durch die Errichtung eines Kreuzwegs, der vom Bildhauer Alois Amler geschnitzt wurde. Die Weihe fand am 20.September 1942 statt.

Die vom Kirchendirektor Ottinger geleistete Aufbauarbeit fand ihren Abschluss in der Pfarrerrichtung und in der Erhebung der Kirche zur Dreimal wunderbaren Mutter Gottes zur Pfarrkirche am 1.Mai 1942.
Das Pfarrgebiet wurde aus Teilen der Pfarren Sankt Anton zu Padua, St.Johannes Evangelist und Königin des Friedens gebildet. Die Ernennung von Herrn Ottinger zum Pfarrer erfolgte mit Wirkung vom 15.Juni 1946.

In der Endphase des Zweiten Weltkrieges und in den Kämpfen um Wien kam die Pfarrkirche, in deren Unterkirche sich ein Verbandsplatz befand, stark zu Schaden. Ein Bombentreffer am 21. Feber 1945 in der Leebgasse vor dem Pfarrhof zerstörte die Glasfenster und beschädigte das Dach schwer. Nach dem Einmarsch der Russen wurden Kirche und Pfarrhof geplündert und mutwillig zerstört. Zwölf Tage lang hausten hier russische Soldaten und zerstörten auch noch das, was die Plünderungen überstanden hatte.
Noch heute erinnern drei Gedenktafeln an die Opfer der beiden Weltkriege.
Inzwischen wurde Pfarrer Ottinger im Dezember 1945 zum Geistlichen Rat ernannt.
Die mit viel Mühe und unter Aufwand von großen finanziellen Mitteln durchgeführte Beseitigung der Kriegsschäden wurde im August 1948 durch Unwetterschäden zunichte gemacht. Hagel und orkanartige Stürme zerstörten die Fenster an der Westseite, setzten Kirche und Unterkirche unter Wasser und richteten Schäden am Mauerwerk von Kirche und Pfarrhof an.

Sorge um die Zukunft

Der nimmermüde Einsatz um die Seelsorge und die dafür notwendigen Voraussetzungen ließen Pfarrer Ottinger körperlich zusammenbrechen. Ein längerer Krankenhausaufenthalt 1949 und eine ungünstige Regelung der Seelsorgsaushilfe wirkten sich nachteilig auf das pfarrliche Leben aus.
Im März 1952 fand die Kanonische Visitation der Pfarre durch Kardinal Innitzer statt, die sehr erfolgreich velief. Im Jahr 1953 wurden wieder Renovierungsarbeiten an Kirche und Pfarrhof durchgeführt. 1965 begann auch die Errichtung des Jungscharheimes in der Siccardsburggasse unter der Leitung von Peter Lunda, was der Jungschararbeit großen Auftrieb gab.
Mit 1.September 1969 tratt Pfarrer Ottinger in den Ruhestand. Er war damals fast 83 Jahre alt, stand im 42. Jahr seines Priestertums und hatte fast 38 Jahre überaus segensreich an der Kirche zur Dreimal wunderbaren Mutter Gottes gewirkt. Am 1.September 1969 leitete der Pfarrverweser der Pfarre Königin des Friedens P.Josef Hitz SAC die Pfarre als Excurrendoprovisor. Er tat alles, um die von der Auflösung bedrohte Pfarre zu erhalten, und wurde dabei von den Gläubigen sehr unterstützt, die großes Pfarrbewusst sein zeigten.
Pfarrer Ottinger starb nach schwerer Krankheit am 10.Jänner 1971 im Krankenhaus zum Göttlichen Heiland in Wien.

Frischer Wind in alten Mauern

FRANZ WENINGER wurde am 27.September 1913 in Himberg bei Wien geboren. Seine Kindheit verbrachte er in Purbach/Neusiedlersee. Er besuchte als Wiener Sängerknabe das Piaristengymnasium in Wien und schloss in Eisenstadt mit der Matura ab. Er war im burgenländischen Priesterseminar Alumne und studierte in Wien Theologie. Im Juli 1939 wurde er von Kardinal Innitzer im Dom zu St.Stephan zum Priester geweiht. Am 1.Juli 1971 wurde er dann zum Pfarrer der Pfarre zur Dreimal wunderbaren Mutter Gottes ernannt.
Ein völlig verwahrlostes Pfarrhaus empfing den neuen Seelsorger. Es musste, sowie teilweise das Kircheninnere, generalsaniert werden.

Die Kommuniongitter der Kirche wurden durch einen Volksaltar ersetzt, gleichzeitig wurde die Kanzel abgetragen. Am 28.November wurde Franz Weninger von Kardinal König als neuer Pfarrer installiert. Bedingt durch das Fehlen eines eigenen Seelsorgers in den vorangegangenen Jahren waren viele Gläubige in die Nachbarpfarren abgewandert. Ausser der Pfarrjungschar und der Legio Mariä hatten sich alle Gruppierungen verlaufen oder abgelöst.
Darum galten alle Bemühungen der nächsten Zeit dem Ausbau und der Weiterentwicklung des Pfarrlebens. Im Dezember 1972 und im Jänner 1973 fand eine Pfarrvisitation durch Kardinal König statt bei der viele Probleme
besprochen wurden. Um bei der Kanzleiarbeit etwas entlastet zu werden, erhielt der Pfarrer im September 1973 als erste Pfarrassistentin Elfriede Locker, welche im September 1978 von Berta Mayer abgelöst wurde.

Neue Räume für neue Aufgaben

Am 25. November 1973 segnete Weihbischof Karl Moser die Orgel und anschließend das neurenovierte Jungscharheim in der Siccardsburggasse. Bedingt durch den großen Zulauf von Gläubigen mussten in der Pfarre neue Räumlichkeiten für die verschiedenen Gruppen geschaffen werden. Die Katholische Männerbewegung entschloss sich, den Keller des Pfarrhauses – einen ehemaligen Pferdestall und eine alte Waschküche – in einen modernen Pfarrsaal umzuwandeln. Ein Projekt das 18 Monate in Anspruch nehmen sollte.
Im November 1974 wurde in der Pfarre zum ersten Mal der PGR gewählt. In Abwesenheit des Pfarrers, da dieser fast 3 Monate im Spital verbringen musste.
Ein technisches Glockengeläut sollte die Aufmerksamkeit der Pfarrbevölkerung auf das unscheinbare Gotteshaus lenken. Zu diesem Zwecke wurden im April 1975 auch noch zwei große Schaukästen an der Außenfront der Pfarrkirche angebracht. Der Pfarrsaal konnte am 25.Oktober 1975 von Erzbischof Franz Jachym geweiht werden. Einen Monat später eröffnete Pfarrer Franz Weninger – er wurde am 5. November 1975 zum Geistliche Rat ernannt – den Seniorenclub. Im Jänner darauf wurde eine Familienrunde gegründet.
Auch die Pfarrjugend wollte nun aktiv werden. Im Oktober 1976 begann man mit dem Umbau der Räumlichkeiten unter der Pfarrkirche. Viele Schwierigkeiten verzögerten den Ausbau. Das Jugendheim wurde dadurch erst sieben (!) Jahre später fertig. In einer umso kürzeren Zeit legten einige Männer einen Pfarrgarten an, wo vorher meterhoch der Schutt gelegen hatte.
Für die Pfarre immer unterwegs war auch die Legio Mariä, die am 4.Dezember 1977 ihr 20jähriges Bestehen in der Pfarre feierte. Mit einem großen Kinderfest unter der Führung von Peter Lunda feierte die Pfarrjungschar
ihr 15jähriges Bestehen.

Auf dem Weg in die Zukunft

Viele Leute fanden, dass die Kirche mit Heiligenstatuen und Bildern zu überfüllt sei. Nach der Kirchendacherneuerung im September 1978 begann die große Innenrenovierung der Pfarrkirche. Im Pfarrsaal musste eine Notgottesdienststätte eingerichtet werden. Viele, schon stark beschädigte Gipsstatuen, alte kaputte Bilder wurden entfernt. Die Stromleitungen sowie die Bankheizung mussten erneuert werden. Der Altarraum wurde völlig neu gestaltet. Die Überreste der Kommunionbank wurden abgerissen, und ganz besonders freute sich die Pfarrgemeinde, dass die holzgeschnitzten Kreuzwegstationen und die Grablegung von dem weißen Lackanstrich befreit wurden.
Im April 1979 übernahm Reinhard Bödenauer das im Bau befindliche Jugendheim sowie die Jugendgruppen aus dem Jungscharheim und begann eine eigenständige Pfarrjugend aufzubauen. Als ersten Schritt, um mit der Pfarrbevölkerung in Kontakt zu kommen, gründete die Jugend zur selben Zeit das Pfarrcafe.
Feierlich wurde am 1.Juli 1979 das 40jährige Priesterjubiläum des Pfarrers Franz Weninger begangen. Im Februar stirbt nach langer Krankheit Pfarrer Hitz, der von 1969 bis 1971 Pfarrverweser der Pfarre zur Dreimal wunderbaren Mutter Gottes war.
1980 war es an der Zeit, sich auch einmal um das Äußere der Pfarre zu kümmern. Nach dem Dach wurden auch alle Fenster des Pfarrhauses erneuert. Pfarrer Weninger schuf in dieser Zeit zwei Mosaiken, welche die zwei blinden Fenster der Buchengasse belebten. Der Hof samt Eingangstor wurden völlig neu gestaltet.
Im Mai 1983 musste, bedingt durch stark russende Kerzen, die Pfarrkirche erneut innen gestrichen werden.

Wie ging es weiter?

Bis 1989 leitete Franz Weninger die Pfarre zur Dreimal wunderbaren Mutter Gottes, wo er auch den Ruhestand verbrachte. Allerdings wirkte er bis zuletzt in vielen Pfarren und Kirchen als unermüdlicher und begehrter Aushelfer bei Gottesdiensten und im Beichtstuhl. Ein besonderes Kennzeichen waren seine zündenden Predigten. Er verstarb am 13.August 1994 nach schwerer Krankheit. An seinem 81.Geburtstag, dem 27.September 1994 verabschiedete sich die Pfarrgemeinde von ihm mit einem feierlichen Requiem.

1989 wurde PAUL FORAL zum neuen Pfarrer ernannt. Er war vor der Übernahme der Pfarre vorallem in Simmering tätig. Während seiner Amtszeit war eine Innensanierung und Adaptierung des Pfarrhauses (Kanzleien, Wohnung, Sitzungs- und Seelsorgeräume) sowie eine statische Sanierung der Deckenkonstruktion der Pfarrkirche und auch eine Innenrenovierung derselben nötig geworden, da die Baupolizei die Räumlichkeiten sperren ließ. Diesmal erfolgten neue Elektroinstallationen, eine Überholung der Kirchenheizung sowie Erneuerung der Beleuchtung. Wieder wurde im Pfarrsaal unterhalb des Pfarrhofes eine Notgottesdienststätte errichtet. Nach einigen Monaten konnte die Pfarrgemeinde sich wieder im neu erstrahlendem Innenraum der Kirche zum Gebet versammeln.
Unter Paul Foral erfolgte unter anderem eine Neuordnung des Altarraumes nach den entsprechenden liturgischen Vorschriften (neuer Volksaltar, Ambo, Sessio). Die Engel wurden wieder restauriert und am Hochaltar aufgestellt. Weiters wurde das große Holzkreuz wieder über dem Hochaltar montiert.
Auch sonst gab es einige Neuerungen, wie z.B. das Sakramentenpastoral (Erstkommunion- und Firmvorbereitung), Gestaltung des Gottesdienstes mit neuer Liturgie besonders durch die Einführung von bisher unbekannten Liedern aus dem Gotteslob und „Neues Kirchenlied“ (rythmische Lieder) und auch durch Kirchenmusik-Ensembles. Die Kirche stellte sich auch für Kirchenkonzerte zur Verfügung. Herrn Foral ist es auch zu verdanken, dass es zu einer Verbesserung des personellen Situation kam (Pastoralassistentin,
Mesnerin, Kanzleikraft). Weiters intensivierte er die Pfarrgemeinderatsarbeit, indem spezielle Klausuren und Planungstage abgehalten wurden. Ebenso fiel der Ausbau des Seniorenclubs in seine Amtszeit.
Ende 1999 tritt Paul Foral aufgrund einer Krankheit in vorzeitigen Ruhestand und verlässt die Pfarre.

Vom November 1999 bis September 2007 leitete der Pallottinerpater Eugen Stephan SAC aus der Nachbarpfarre „Königin des Friedens“ die Pfarre als Pfarrprovisor.

P. Eugen gelang es nach und nach, viele Mitglieder der Pfarre neu zu motivieren; das Pfarrleben bekam neuen Schwung. Neu gestaltet wurde in dieser Zeit der Altarraum (Beleuchtung, neuer Ambo, neue Lautsprecheranlage). Auch ein Teil der Räumlichkeiten im Pfarrhof wurde wiederum von fleißigen Händen renoviert und drei neue Schaukästen an der Außenseite des Pfarrhauses wurden im Jahr 2001 angebracht. Pater Eugen und seinen Helfern ist es auch zu verdanken, dass der total verwilderte Pfarrgarten wieder in Form gebracht wurde und zum Teil auch für die Pfarrgemeinde verwendet werden kann.
Die riesige Pfarrerswohnung im 1. Stock konnte vermietet werden (seit Sommer 2009 ist sie geteilt, wir haben jetzt 2 Wohneinheiten, die vermietet sind).
Es wurde auch eine Mauer im Erdgeschoss entfernt, sodass ein größerer Pastoralraum geschaffen wurde, die Fenster im Pfarrsaal wurden erneuert, der Hauskanal wurde instand gesetzt, Elektroinstallationen wurden durchgeführt, eine neue Be- und Entlüftungsanlage im Pfarrsaal wurde installiert und nicht zuletzt bekam die Kirche endlich eine Glocke (namens „Abraham, Vater aller Glaubenden“ mit den Symbolen der 3 monotheistischen Religionen).

Seit September 2002 ist P. Eugen (endlich) der lange versprochene Pastoralassistent als Hilfe zur Seite gestellt worden. Ihm ist es zu verdanken, dass die Pfarrräumlichkeiten auch pfarrfernen Gruppen zur Verfügung stehen; so wurde schon Englischunterricht abgehalten, verschiedenste Kurse veranstaltet, eine (mittlerweile relativ erfolgreiche) Jugendband hat hier geprobt, Mädchen aus sozial schwierigen Verhältnissen fanden hier Heimat, ein afrikanischer Verein ist regelmäßig zu Gast ebenso wie eine Musikschule für Kleinkinder und für private Familienfeiern bzw. Jugendveranstaltungen stehen die Pfarrräumlichkeiten grundsätzlich offen.
Außerdem konnte durch die komplette Umstellung des Erstkommunionvorbereitungskonzeptes vermehrt Jungscharkinder und Ministranten gewonnen und - unter kräftiger Mithilfe vom Gemeindeassistenten Herrn Peter Lunda - sogar eine Jungscharelternrunde neu aufgebaut werden, die sich monatlich trifft und inzwischen sehr aktiv ist.
Sowohl die Singgruppe „Rythmo“ als auch die „3x Wunderbaren Muttergottes Singers“ haben in dieser Zeit
in unserer Pfarre Heimat gefunden, sind gewachsen und vom liturgischen Leben der Pfarre nicht mehr weg zu denken.
Auch das Firmkonzept wurde umgestellt und es konnten einige Jugendliche gewonnen werden, einen eigenen
- nur ihnen zugänglichen - Raum auszuräumen, neu zu streichen und einzurichten; seitdem treffen sie sich wöchentlich und helfen hier und dort mit (vor allem bei Pfarrkaffees, der Firmvorbereitung bzw. bei der Firmfeier).
Punkto Festivitäten wurden der Pfarrgschnas und die Mitarbeiterfeier eingeführt.

Nach und nach konnte eine Eltern-Kind-Runde aufgebaut und auch die Öffentlichkeitsarbeit wurde auf Vordermann gebracht (Pfarrblatt, Homepage, etc.).
Inzwischen gibt es ein Kinderliturgieteam gibt, das regelmäßig Kinderwortgottesdienste parallel zur Sonntagsmesse abhält

Das liturgische Leben umfasst inzwischen eine reiche Bandbreite (früher war die Messe „normal“, alles andere eher die Ausnahme):
Rosenkranz, Morgen- und Abendlob, Wortgottesdienst und Eucharistiefeier sind fixe Bestandteile im Gottesdienstanzeiger an den Wochentagen.
Seit Herbst 2009 gibt es 1x im Monat einen Gebetsabend - das so genannte „Rendezvous mit Gott“.
Es gibt auch das monatliche Bibelgespräch gemeinsam mit der Nachbarpfarre „Königin des Friedens“.

Seit September 2007 teilt P. Eugen sich die Leitung mit einem Team, bestehend aus dem Pastoralassistenten mit besonderen Befugnissen Christian Kneisz, dem Gemeindeassistenten Peter Lunda und ihm selbst als Moderator.